Mayerosch Offroadreifen

Reifenlabel

Informationen zur europäischen Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung ( Reifenlabel )

Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.

Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen.

Aufgrund der neuen Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung bekommen wir sehr viele Anfragen wie:

„Ich suche gute Mud-Terrain Reifen, die wenig Sprit verbrauchen und leise abrollen!“
„Ich suche gute Winterreifen mit AA Label!“
„Ich suche einen groben All-Terrain Reifen, wobei ich auf niedrigen Rollwiderstand größten Wert lege!“

Hierzu mal unsere Meinung:

- Je feiner ein Reifen profiliert ist, desto geringer ist der Rollwiderstand und somit auch der Kraftstoffverbrauch.
- Je feiner ein Reifen profiliert ist, desto geringer ist auch Traktion im Gelände oder die Sicherheit bei Winterreifen.

Denn jede einzelne Lamelle, welche Ihnen bei Fahrten auf winterlichen Straßen die nötige Sicherheit oder Grip gibt, sorgt für einen größeren Rollwiderstand. Reifen mit größerem Negativanteil im Profil (größere Profilstollen) sorgen zwar für eine bessere Selbstreinigung im Gelände, aber auch zu einem größeren Rollwiderstand und einem höheren Abrollgeräusch.

Wenn Sie mit Ihrem PKW oder SUV ausschließlich auf der Straße unterwegs sind und nur Sommer oder Straßenreifen fahren, sollten Sie unbedingt die Labeldaten vergleichen, denn hier können Sie selber über die Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit an Ihrem neuen Reifen mitentscheiden. Aber bitte vergleichen Sie auch hierbei die Preise! Denn viele Hersteller lassen sich Ihre guten Labelwerte auch gut bezahlen. Wenn Sie z.B. durch eine verbesserte Kraftstoffeffizienz 10.-€ an Sprit sparen, dafür aber der Reifen um 20.-€ teurer ist, dann ist die Sache schon nicht mehr Wirtschaftlich für Sie!

Unser Tipp: Achten Sie unbedingt auf eine gute Nasshaftung der Reifen, denn hier geht es ausschließlich um Ihre Sicherheit und darauf sollte es Ihnen doch als erstes ankommen oder?!?

Bei einem Gelände- oder Winterreifen sieht die Sache schon wieder anders aus. Die Hersteller weisen darauf hin, dass das Reifenlabel insbesondere für Winterreifen und Geländereifen nur eine eingeschränkte bzw. keine Aussagekraft bietet, da Winter- und Geländeeigenschaften nicht abgebildet werden.

Denn wozu braucht z.B. ein Jäger, der mit dem Geländewagen in sein Waldrevier auf Pirsch fährt, oder ein Landwirt, der mit seinem Pickup über nasse Wiesen und verschlammte Feldwege zu seinem Acker muss, Fein profilierte Reifen mit guter Kraftstoffeffizienz und gutem Rollgeräusch? Die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit liegt doch hier in der Eigenschaft des Reifens - die Traktion!

Wozu braucht z.B. ein Autofahrer, der auf frisch verschneiten Straßen im Gebirge früh morgens seine Kinder zur Schule fahren muss, einen Fein profilierten Reifen mit guter Kraftstoffeffizienz und gutem Rollgeräusch? Hier geht es doch um Grip und Nasshaftung und somit um Ihre Sicherheit!

Das ist unsere Meinung zum Reifenlabel.
Entscheiden, was für Sie der richtige Reifen ist, müssen Sie selbst!
Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen zur europäischen Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (PDF)

Weitere Informationen

"Sommerreifenpflicht" in Italien?!

Eine Information des Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.

Immer wieder gibt es zu dieser Jahreszeit in Vorbereitung auf die Urlaubssaison Nachfragen in der BRV-Geschäftsstelle, wie es sich denn mit der vermeintlichen "Sommerreifenpflicht" in Italien verhält. Wir hatten den entsprechenden Tatbestand bereits mit Inkraftsetzung des entsprechenden Rundschreibens Nummer 1049 des italienischen Transportministeriums mit BRV-VIP-Newsletter vom 22.05.2014 erläutert und wiederholen diesen an dieser Stelle gern noch einmal:

Im Zeitraum vom 15. Mai bis 14. Oktober, also im Sommer, ist in Italien die Sonderregelung, dass Winter- und Ganzjahresreifen (M+S-gekennzeichnete Reifen) mit niedrigerem Speedindex, als dem der durch die Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges erforderlichen, zulässig sind (wie in D generell mit Hinweis im Sichtfeld des Fahrers etc.), außer Kraft gesetzt!

Das bedeutet im Fazit, dass in diesem Zeitraum nur noch Winter- und Ganzjahresreifen (M+S-gekennzeichnete Reifen) in Italien zulässig sind, deren Geschwindigkeitsindex der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges (Zulassungsbescheinigung Teil I - Ziffer T) entspricht!

Bei Nichtbeachtung dieser Verordnung drohen empfindliche Strafen, bis zu 1.700,- Euro bzw. können die Kennzeichen und Kfz-Papiere eingezogen werden!

Wir bitten um entsprechende Beachtung.

Eine Information des
Bundesverband Reifenhandel
und Vulkaniseur-Handwerk e.V.

Wozu Winterreifen? Ich hab doch Allrad!

Wozu Winterreifen? Ich hab doch Allrad. Ein häufig gehörter Spruch, besonders von den zahlreicher werdenden SUV-Fahrern.
Stimmt aber so nicht. Denn ohne Winterreifen bleibt auch ein Geländewagen auf der Strecke.

Grundsätzlich hat natürlich ein allradgetriebenes Auto Vorteile im Winter. Die Gefahr, bei Eis und Schnee stecken zu bleiben oder die Steigung nicht zu packen, ist geringer, weil einfach mehr Reifen nach Grip suchen. Beim Anfahren wühlt sich der Allrad-Antrieb so in vielen Situationen problemloser aus dem Schnee.

Das Problem im Winter ist aber nicht in Schwung, sondern wieder zum Stehen zu kommen. Auch wenn Allradler beim Beschleunigen oder Bergauffahren mit Sommerpneus noch einigermaßen zurechtkommen, beim Bremsen sind auch sie keinen Deut besser dran als die Kollegen mit Zweiradantrieb. Das gilt besonders für Geländewagen und SUV (Sport Utility Vehicle), die auf Grund ihres Gewichts immer noch einen längeren Anhalteweg benötigen.

Beim Bremsen aber hängt alles von den Reifen ab. Die Unterschiede im Bremsweg von Sommer und Winterreifen können je nach Untergrund um bis zu 50 Prozent betragen. Und Bremsen ist im Winter die Hauptsache, einen tief verschneiten Berg nicht hochzukommen dagegen eher nebensächlich.

Allerdings sind Winterreifen wiederum nur eingeschränkt für die Fahrt im Gelände geeignet, denn ihre eher feingliedrigen und weichen Profile können durch den Kontakt mit scharfkantigen Steinen übermäßig abgenutzt, sowie beschädigt werden. Auch ist die Selbstreinigung bei Winterreifen im Gelände gegenüber All-Terrain oder Mud-Terrain Reifen schlechter und ein durchdrehen der Räder oder stecken bleiben des Fahrzeugs vorprogrammiert. Hier empfehlen wir Geländereifen mit M+S-Kennung

Das Gesetz zur situativen Winterreifenpflicht in Deutschland

Geeignete Winterbereifung auch im Ausland notwendig

Die situative Winterreifenpflicht verpflichtet Autofahrer in Deutschland dazu, bei winterlichen Straßenverhältnissen eine entsprechende Winter- oder Ganzjahresbereifung aufzuziehen. Eine Winterreifenpflicht existiert bei unseren Länder-Nachbarn nicht immer. Dennoch ist bei einer Reise ins Ausland auf entsprechende Bereifung zu achten.

In Österreich beispielsweise gibt es keine generelle Winterreifen-Ausrüstungspflicht in den Wintermonaten. Dennoch müssen Pkw und Lkw bis 3,5 t zwischen dem 1. November und dem 15. April des Folgejahres bei tatsächlich winterlichen Straßenverhältnissen mit Winterreifen (Mindestprofiltiefe 4 mm) oder Schneeketten ausgerüstet sein.

In der Schweiz existiert ebenfalls keine generelle Winterreifenpflicht. Hier werden allerdings Geldbußen verhängt, wenn es wegen ungeeigneter Bereifung zu Verkehrsbehinderungen kommt. Eine Mithaftung droht bei Unfällen mit Sommerreifen auf winterlichen Straßen.

In Italien kann für einzelne Strecken bei entsprechenden Witterungsverhältnissen die Benutzung von Winterreifen oder Schneeketten vorübergehend vorgeschrieben werden. Dies gilt vor allem in den Provinzen Mailand und Südtirol. Im Aostatal gilt vom 15. Oktober bis 15. April Winterreifenpflicht.

Auch in Frankreich kann die Benutzung von Winterreifen bei entsprechenden Witterungsverhältnissen kurzfristig durch entsprechende Beschilderung vorgeschrieben werden.

Auf allen Straßen in Tschechien sind Winterreifen zwischen dem 1. November und dem 31. März des Folgejahres bei winterlichen Straßenverhältnissen vorgeschrieben. Eine Winterreifenpflicht existiert zwischen dem 15. November und dem 15. März des Folgejahres auch in Slowenien.

In Kroatien wiederum verzichtet der Gesetzgeber auf eine generelle Winterreifenpflicht. Bei entsprechenden Straßen- und Wetterverhältnissen kann jedoch für bestimmte Streckenabschnitte Winterausrüstung vorgeschrieben werden.

In Großbritannien, Polen, Belgien, den Niederlanden sowie Dänemark und Norwegen existiert keine generelle Winterreifenpflicht. Weitere Informationen finden Sie hier im Bundesgesetzblatt 2017 zum Winterreifengesetz.


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